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Sprengringe

Sprengringe und Sicherungsringe dienen einer formschlüssigen, axialen Fixierung von Bauteilen wie z.B. Zahnrädern, Kurvenscheiben o.a. auf Achsen und Wellen. Innenringe hingegen fixieren Bauteile in Bohrungen. Wir fertigen Sprengringe in allen Federwerkstoffen. Eine individuelle Endenform als Einbauhilfe für Zangen oder andere Werkzeuge können je nach Kundenanforderung ebenfalls gefertigt werden. Darüber hinaus bieten wir neben den handelsüblichen Sprengringen gemäß Normen auch Sonderformen und Abmessungen außerhalb der gängigen Normen.

Technische Angaben zu Sprengringen

Wir fertigen nach DIN, aber auch als Sonderanfertigung bis zu einem Außendurchmesser von De=500mm. Material und Materialform entsprechen dabei den Kundenanforderungen. Standardmäßig werden Spreng- und Sicherungsringe mit dem geraden Schnitt gefertigt. Produktionsbedingt lässt sich hierbei jedoch ein gewisser Grat radial nach innen nicht vermeiden, welcher bei Bedarf in der Nachbearbeitung entfernt werden kann. Alternativ besteht die Möglichkeit des Rotationsschnitts, wodurch der Grat in die Drahtendenebene verlagert wird und keine Nacharbeit erforderlich ist.


gerader Schnitt

Rotationsschnitt
 

Bezeichnung eines Sprengringes für Nenndurchmesser d1 = 32 mm:
Sprengring 32 DIN 9045

Runddraht-Sprengringe für Wellen (DIN 9925) und Bohrungen (DIN 9926)

DIN 9925



Bezeichnung eines Runddraht-Sprengringes für Wellendurchmesser d1 = 20 mm:
Sprengring DIN 9925-20

DIN 9926



Bezeichnung eines Runddraht-Sprengringes für Bohrungsdurchmesser d1 = 20 mm:
Sprengring DIN 9926-20

Sprengringe aus Runddraht für Kolbenbolzen (DIN 73130)



Bezeichnung eines Sprengringes Form A für Bohrungsdurchmesser d1 = 20 mm:
Ring A 20 DIN 73130 nach Maßgenauigkeitsklasse B DIN 2076

Sprengringe für Kugelpfannen (DIN 71805)


Bezeichnung eines Sprengringes (R) für Kugeldurchmesser d1 = 10 mm:
Sprengring R 10 DIN 71805

Ausführung der Sprengringe nach Norm

Gemäß DIN 9925 und DIN 9926 gelten für Sprengringe folgende Anforderungen:

  • gratfrei in Achsrichtung,
  • gratfrei radial nach außen
  • Unebenheit (Verschränkung) der Sprengringe: maximal 1,5facher Drahtdurchmesser

Alle Runddrahtsprengringe ohne Nachbearbeitung weisen an den Drahtenden, bei konventionellem Schnitt, einen gewissen Schnittgrat zur Ringmitte (radial nach innen) auf.

Bei Ringen mit Rotationsschnitt wird der Schnittgrat auf das Drahtende gelegt. Die Drahtenden sind ansonsten gratfrei, jedoch scharfkantig.

Entgratete oder verrundete Enden bedürfen einer Nacharbeit.